Tarifvertrag berufsjahre ausbildung

By August 4, 2020 No Comments

Die sektorale Dimension der beruflichen Weiterbildung wird durch die gemeinsamen sektoralen Kommissionen (CPS) entwickelt. Diese Kommissionen verwalten, überwachen und kontrollieren die Weiterbildung in diesem Sektor und setzen sich aus den repräsentativsten Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen zusammen. Sie können durch sektorale Tarifverträge oder durch spezifische Vereinbarungen eingerichtet werden. Die meisten in Tarifverträgen enthaltenen Ausbildungsmaßnahmen entsprechen einer bedarfsorientierten Ausbildung, d. h. ausbildungsorientierten Ausbildungsplänen, die von Unternehmen entsprechend ihren Bedürfnissen entwickelt und verwaltet werden, und in geringerem Maße einer individuellen Ausbildung, die die Unternehmen ihren Arbeitnehmern gewähren, um an einer Ausbildungsmaßnahme mit offizieller Akkreditierung teilzunehmen. Im Dienstleistungs-, Einzelhandels-, Hotel- und Gaststättengewerbe waren 60 % der Begünstigten von Ausbildungsmaßnahmen, gefolgt von der Industrie (27 %), insbesondere der Metallindustrie und weit hinter dem Bausektor (6,8 %). Andere Aspekte der Weiterbildung, die in tariflichen Verhandlungen kaum behandelt werden, sind die im Zusammenhang mit der Anpassung der Arbeitnehmer an Veränderungen in der Arbeitsorganisation. Im Jahr 2005 machten Frauen 42,7 % der Begünstigten der Weiterbildung aus, vier Punkte mehr als ihre spezifische Beschäftigungsquote von 38,2 %. Im Alter waren die Arbeitnehmer im Alter von 26 bis 35 Jahren mit 39 % die größte Gruppe der Begünstigten, zum Nachteil der Arbeitnehmer über 45 Jahre oder alter Alter, auf die nur 21 % entfielen. Anmerkung 1 – IAO: Lernen und Ausbildung für die Arbeit in der Wissensgesellschaft, Bericht IV(1), Internationale Arbeitskonferenz, Genf, 91.

Tagung, 2003, S. 4., siehe auch Weltbank: Weltentwicklungsbericht, op. cit., S. 137-140. Die neuen Verordnungen schaffen den Bezugsrahmen für die Kontrolle und Organisation des Weiterbildungssystems auf nationaler und regionaler Ebene sowie auf den verschiedenen Ebenen der Tarifverhandlungen: Sektorübergreifend, sektoral und unternehmend. Vom System der Ausbildung für Beschäftigung werden 80 % aus den Ausbildungsbeiträgen der Unternehmen und Arbeitnehmer und zu 20 % aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. 2004 wurde mit dem Königlichen Dekret 1046/2003 die erste Reform des CVT-Modells seit seiner Einführung im Jahr 1993 eingeführt. Diese Reform bezieht sich als Referenz organisches Gesetz 5/2002 vom 19.

Juni und die Nationale Liste der Berufsqualifikationen. Diese Liste enthält die beruflichen Qualifikationen, die die Grundlage für die Ausarbeitung der Ausbildungsprogramme und für die Anerkennung und Akkreditierung der in diesen Ausbildungsmaßnahmen erworbenen Kompetenzen bilden. Nach den Ergebnissen einer Studie der Gewerkschaft CCOO aus dem Jahr 2003 zeigt die berufliche Weiterbildung eine geringe Entwicklung in den Tarifverhandlungen. Die Verweise darauf vervielfältigen in der Regel die Bestimmungen der allgemeinen Verordnungen, ohne weiter zu gehen. In den meisten Fällen beschränken sich die Vereinbarungen auf die Regelung der im Arbeitnehmerstatut anerkannten individuellen Rechte, wie z. B. Ausbildungsurlaub und Anpassung der Arbeitszeit an die Teilnahme an Ausbildungskursen. Einige legen Formeln für die Kompensation der Zeit fest, die für die Ausbildung außerhalb der Arbeitszeit vorgesehen ist. Die Zahlen der Dreigliedrigen Stiftung für die Ausbildung in Beschäftigung zeigen eine wesentlich höhere Zahl von Teilnehmern an den Ausbildungsmaßnahmen in Unternehmen (Tabelle 2).

Im Jahr 2005 nutzten über 60.000 Unternehmen die rechtlichen Maßnahmen zur Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen. Die Deckungsrate des CVT-Systems ist direkt proportional zur Größe der Unternehmen. In Unternehmen mit 250 oder mehr Beschäftigten sind es über 60 %. Nach der Zahl der Arbeitnehmer betrug die Deckungsquote der bedarfsorientierten Ausbildung im Jahr 2005 7,4 % der potenziellen Begünstigten. Im Jahr 2005 wurden Klauseln über die berufliche Weiterbildung in 40 % der Tarifverträge aufgenommen, von denen 51 % der tarifgebundenen Arbeitnehmer betroffen waren.

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